Dolivo Partners

Dolivo Partners

Große Vorhaben gelingen, wenn der Engpass gelöst ist. Wir lösen ihn: Netzanschluss, Baurecht, Zustimmung vor Ort.

Jedes große Vorhaben hat einen Engpass: den Netzanschluss, die Genehmigung oder die Lieferzeit der Komponenten. Seit dem 1. April 2026 vergeben die Übertragungsnetzbetreiber Anschlusskapazität nach Projektreife, gemessen an einem Stichtag. Vorn liegt, wer bis dahin die Fläche gesichert, die Genehmigung erhalten und die Aufträge für Transformatoren und Schaltanlagen erteilt hat. Genau dahin bringen wir einen Standort: Netzanschluss, Genehmigung und Komponenten sind zum selben Termin gesichert. Der Standort ist dann baureif. Viele Standorte, die es so weit bringen können, gibt es bereits. Andere Projektentwickler haben sie aufgegeben, weil eine Hürde auftrat, die in ihrem Standardablauf nicht vorgesehen ist. Lösen lässt sie sich trotzdem. Baureife Standorte bieten wir Kapitalgebern an, die in Deutschland investieren wollen, ohne hier ein eigenes Entwicklungsteam aufzubauen. Ebenso gefragt sind sie bei Nutzern, die Kapazität an einem bestimmten Ort zu einem festen Termin brauchen. Dafür arbeiten drei Disziplinen zusammen: Bau und Genehmigung, Energie und Netz sowie die Steuerung der Last. Rechenzentren sind unser erster Schwerpunkt. Ob wir beraten, entwickeln oder uns beteiligen, sagen wir Ihnen vorher.

Grundsatz volle souveräne Kontrolle
Erster Schwerpunkt Rechenzentren
Anschlussvergabe nach Projektreife seit 1. April 2026
Karte 37 Standorte
Untersucht in Deutschland Rechenzentren, Batteriespeicher

Unser Grundsatz

Volle souveräne Kontrolle über jede Infrastruktur, die wir entwickeln. Wer der Souverän ist, bleibt wählbar: ein Land, eine Kommune, ein Unternehmen oder ein Konsortium.

Fläche, Energieversorgung, Betrieb und Verträge eines Standorts legen wir so an, dass die Kontrolle bei dem Träger liegt, den das Vorhaben bestimmt, und auf einen anderen Träger übergehen kann. Die Hoheit über ihre Daten behalten die Nutzer. Souveräne Kontrolle und offener Zugang gehören bei uns zusammen.

01 · Partner

Drei Partner, drei Seiten desselben Problems

Die GbR trägt die Namen ihrer beiden Gründer, Thierfelder und Hagi. Ein Vorhaben scheitert am Vertrag, am Bau oder an der Technik. Für jeden dieser Bereiche ist einer von uns persönlich verantwortlich.

Partner · Bau und Genehmigung

Moritz Thierfelder

Architekt, ausgebildet in Darmstadt und Glasgow. Stationen bei Herzog & de Meuron in Basel (Roche Bau 1, Actelion Business Center Allschwil), danach über ein Jahrzehnt als geschäftsführender Partner eigener Büros in Köln und Hamburg, zuletzt in Vollzeit bei Team Tektura bis April 2026. Weiterhin eingetragener Architekt.

Verantwortet Baurecht, Genehmigungsfähigkeit und die bauliche Machbarkeit eines Vorhabens, also die Fragen, an denen nach unserer Erfahrung die meisten Vorhaben hängen bleiben.

Partner · Transaktionen und Energie

Sahand Hagi

Seit über 15 Jahren in der Anbahnung und im Abschluss komplexer Transaktionen im Energie- und Rohstoffsektor. Zuvor Head of Caspian Region bei E.ON, dort Aufbau der Gasbeschaffung und Abschluss des größten langfristigen Gasvertrags des Unternehmens.

Danach Chief Asset Investments and Development Officer einer Infrastrukturgruppe in London, anschließend Head of Energy DACH bei Siemens. Gastdozent am King's College London. Global Executive MBA, INSEAD.

Partner · Technologie und Produkt

Pavan Yerraboina

Gründer von Mbytes Labs, Mitgründer von Laycal und ToLetMe. Zuvor in der Produktleitung bei Oracle, Yahoo, Verizon und AOL, mit Erfahrung in SaaS, KI-Modellen und Cloud-Lieferung für Unternehmen. MSc Informatik, University College Cork. Global Executive MBA, INSEAD.

Verantwortet die Software und die Technik, die ein Vorhaben steuern: Automatisierung, Datenmodelle und die Systeme, die aus einem Standort einen Betrieb machen.

02 · Akquise

Wo andere aufhören

Große Rechenzentrumsbetreiber und Projektentwickler bringen Dutzende Standorte gleichzeitig nach demselben Schema voran. Stößt ein Standort auf eine Hürde, die in diesem Schema nicht vorgesehen ist, ziehen sie weiter. Aus ihrer Sicht ist das richtig. Google hat im Juli 2025 seinen geplanten eigenen Standort in Mittenwalde aufgegeben und das mit Machbarkeit und Geschäftsprioritäten begründet. In Eisenach liegt ein Vorhaben, für das es bereits einen Projektentwickler und ein Umspannwerk gab, seit Juli 2026 vorerst auf Eis. Der Standort bleibt, und oft auch das, was ihn wertvoll gemacht hat: die Fläche, die Nähe zum Netz und eine Gemeinde, die das Vorhaben grundsätzlich unterstützt.

Hier setzen wir an, bei Standorten, die an etwas Lösbarem hängen: an einer Verfahrensfrage, an der Zustimmung vor Ort oder an einer Regel, die für sie ungünstig ausfällt. Lässt sich ein Problem mit Geld lösen, lösen es die Großen selbst. Microsoft lässt sich im Rheinischen Revier neue Umspannwerke und neue 110-kV-Leitungen für zusammen 520 Megawatt bauen. Braucht die Lösung Ortskenntnis, Geduld und viele Gespräche, übernehmen wir.

01

Das Verfahren

Ein Standort mit 20 bis 50 Megawatt hängt meist am 110-kV-Verteilnetz. Er fällt nicht unter das Reifegradverfahren der Übertragungsnetzbetreiber. Er steht aber in der Warteschlange seines Verteilnetzbetreibers, und dessen eigener Antrag beim Übertragungsnetzbetreiber fällt unter das Verfahren. Wie viele Bewerber in einem Netzgebiet warten, veröffentlicht niemand; bekannt ist lediglich die Summe für ganz Deutschland. Die Reihenfolge erfährt man nur im Gespräch mit dem Netzbetreiber.

02

Die Zustimmung vor Ort

In Eisenach stimmte der Stadtrat am 1. Juli 2026 mit 19 zu 16 Stimmen für einen Einwohnerantrag gegen den Bebauungsplan; der Oberbürgermeister zog seine Vorlage zurück. In Groß-Gerau lehnte die Stadtverordnetenversammlung im Februar 2026 ein Vorhaben mit 174 Megawatt ab: 14 Stimmen dafür, 18 dagegen. In beiden Fällen standen Fläche und Projektentwickler bereit. Die Zustimmung vor Ort ist eine eigene Hürde, unabhängig von Netz, Fläche und Finanzierung.

03

Die Regel

Im Rheinischen Revier sollen die beiden Offshore-Netzanbindungen nach Rommerskirchen laut Amprion erst 2036 und 2037 zusammen vier Gigawatt bringen. Nach der geltenden Regel kommt ein Standort dort spät zum Zug, auch wenn er sonst gut liegt. Abhilfe schafft eine Anlage, die der Netzbetreiber früher anschließen kann. Sie erhält fest zugesagte Leistung für die Last, die ständig laufen muss, und darüber hinaus abregelbare Leistung. Voraussetzung ist, dass der Netzbetreiber eine flexible Netzanschlussvereinbarung anbietet (§ 17 Abs. 2b EnWG).

03 · Gemeinden

Was Gemeinden davon haben

Eine Gemeinde stimmt zu, wenn sie mehr bekommt, als sie hergibt. Woran Vorhaben zuletzt gescheitert sind, lässt sich genau benennen. In Eisenach ging es um Kühlwasser, um Lärm und darum, dass neue Flächen versiegelt werden sollten, wo vorhandene hätten nachgenutzt werden können. In Groß-Gerau führte die SPD die Befunde des Klimagutachtens zu Hitzeinseln an, dazu die wenigen Arbeitsplätze und Abwärme, für die es dort keine sinnvolle Nutzung gibt. Für jeden dieser Einwände gibt es eine Antwort in der Planung, und sie gehört an den Anfang:

  • Erst nachnutzen, dann neu bauen. Zuerst prüfen wir vorhandene Industrie- und Kraftwerksflächen, mit ihrem Netzanschluss und ihrer Vorgeschichte.
  • Kühlung und Lärm im Entwurf lösen. Wasserbedarf und Schallemissionen stehen beziffert in den Planunterlagen, die der Rat erhält.
  • Abwärme dorthin, wo ein Wärmenetz sie aufnimmt. Die Machbarkeitsstudie für ein Wärmenetz fördert der Bund zur Hälfte, mit bis zu 2 Millionen Euro (Bundesförderung für effiziente Wärmenetze, BEW).
  • Die Gewerbesteuer bleibt am Ort. Die Betreibergesellschaft hat ihren Sitz in der Gemeinde, wie es der Leitfaden des Landes Brandenburg den Kommunen empfiehlt. Wäre das Rechenzentrum nur die Betriebsstätte eines Unternehmens mit Sitz anderswo, würde die Gewerbesteuer nach den Lohnsummen auf die Standorte aufgeteilt, und ein Rechenzentrum beschäftigt wenig Personal.
  • Ein offenes Verfahren von Anfang an. Einwohnerversammlung, Unterlagen, ein fester Ansprechpartner und Antworten, bevor ein Beschluss ansteht.

Diese Punkte legen wir mit der Gemeinde fest, bevor der Rat entscheidet. Ein Standort, den die Gemeinde mitträgt, ist auch für Kapitalgeber mehr wert.

04 · Warum wir

Was ein Fonds selten selbst mitbringt

An Kapital für Rechenzentren in Deutschland fehlt es nicht. Knapp sind Standorte, die zum Stichtag antragsreif sind. Darüber entscheiden vier Dinge, und ein Fonds hat sie selten im eigenen Haus.

01

Früh wissen, ob es geht

Wir prüfen für jeden Standort Netzverfahren, kommunale Zustimmung und Rechtslage, bevor Kapital gebunden wird. Hängt er an etwas Unlösbarem, sagen wir das früh. Scheitert ein Standort an technischen Grenzen oder an der Wirtschaftlichkeit, ist er nicht zu retten. Das früh zu erkennen spart Zeit und Geld.

02

Ausdauer und Termintreue

Ein Fonds mit fester Investitionsphase kann nicht drei Jahre lang den Kontakt zu einem Eigentümer und einem Gemeinderat pflegen. Seit dem 1. April 2026 bestimmt der Stichtag den Rang bei der Vergabe von Anschlusskapazität im Übertragungsnetz. Ein Investitionsausschuss legt sich aber selten auf einen festen Termin fest. Wir können beides, weil wir selbst entscheiden.

03

Zustimmung, gemeinsam mit der Gemeinde

Baurecht entsteht im Gemeinderat, über den Bebauungsplan. Die Sitzungen finden auf Deutsch statt, und ein institutioneller Käufer erreicht sie nur über Mittelsleute. Wir sprechen mit allen, vom Bürgermeister bis zum besorgten Anwohner, und nehmen die Einwände in die Planung auf. Moritz Thierfelder hat als Architekt Vorhaben von der Genehmigung bis zur Ausführung geführt.

04

Eine Last, die sich steuern lässt

Wer Last, Batteriespeicher und Erzeugung an einem gemeinsamen Netzverknüpfungspunkt bündelt, erhält im Reifegradverfahren zusätzliche Punkte. Bietet ein Netzbetreiber eine flexible Netzanschlussvereinbarung an, bekommt ein steuerbarer Standort früher mehr Leistung. Dafür braucht es ein System, das die Last steuert. Sahand Hagi und Pavan Yerraboina entwickeln ein solches System für die Disposition in Gastransportnetzen. Braucht ein Fall weitere Fachleute, holen wir sie dazu.

Wer diese vier Dinge ebenfalls mitbringt, ist unser eigentlicher Wettbewerber. Im Wettbewerb mit ihm zählt die Umsetzung.

05 · Leistungen

Vier Rollen, offen benannt

Wir decken die gesamte Wertschöpfungskette ab, von der unerschlossenen Fläche bis zum vermieteten Gebäude. Wir beginnen mit unabhängiger Beratung. Sie lässt sich heute beauftragen, und mit jedem Mandat wachsen Wissen und Kontakte. Die anderen drei Rollen kommen hinzu, wo ein Vorhaben sie rechtfertigt.

01

Beratung

Unabhängig und in jeder Projektphase: Standort und Netzanschluss, Genehmigung, Vergabe und Bau, Mieter und Finanzierung, Verkauf. Für alle, die bauen, kaufen oder verkaufen. Wir verkaufen weder Komponenten noch Anschlusskapazität; das macht uns unabhängig.

02

Entwicklung

Wir führen Fläche, Netzanschluss, Baurecht und Technik auf eigene Rechnung zusammen und verkaufen den Standort beim Übergang in die nächste Phase.

03

Bestandshaltung

Bestandshaltung ergibt sich aus der Entwicklung, wenn sich ein bonitätsstarker Mieter langfristig bindet. Ein eigenes Geschäftsfeld ist sie für uns nicht.

04

Technologie

Die Software, die ein Vorhaben steuert, als Werkzeug für ein Mandat oder als eigenes Produkt: Disposition, Überwachung, Datenmodelle, Automatisierung.

Die größten Wertsprünge entstehen bei Baurecht und Netzanschluss. Schematisch, ohne Maßstab und ohne Preise: Die Höhe zeigt die Reihenfolge der Phasen und keine Beträge. Baurecht und Netzanschluss sind die beiden Hürden. Ob wir verkaufen oder weiterentwickeln, entscheiden wir nach jeder Phase neu.

Unsere Rolle

Wir beraten, entwickeln und beteiligen uns, auch am selben Vorhaben. Welche Rolle wir dabei haben, sagen wir Ihnen immer vorher.

06 · Belege

Wenn Sie es genauer wissen wollen

Das Folgende ist keine Pflichtlektüre. Es zeigt, dass wir uns einen Markt genau ansehen, bevor wir über ihn reden. Rechenzentren haben wir als Erstes untersucht, Batteriespeicher als Zweites. Weitere Märkte nehmen wir erst auf, wenn die Belege vorliegen.

37
Standorte auf der Karte, in drei Ebenen
5
Standortfaktoren, einzeln zuschaltbar
3
Karten: Bestand, Kandidaten, kommunale Politik
100 %
der Punkte mit Quelle, Evidenzstufe und Konfidenz

Für Auftraggeber: zur Beratung. Für Investoren: zur Investitionsthese.

08 · Kontakt

Sprechen Sie uns an

Nennen Sie uns ein Vorhaben, einen Standort oder eine Region. Im ersten Gespräch klären wir, wo der Engpass liegt. Daraus wird oft eine schriftliche Einschätzung zu Engpass, Genehmigungslage und Zeitplan.

Zum Kontaktformular info@dolivopartners.com